|

Fadenkreuzruhr
(Vergrößerung
bitte "Klicken")

Doppelzylinderuhr
(Vergrößerung
bitte "Klicken")

Doppelzylinderuhr
(Vergrößerung
bitte "Klicken")

Zahnriemenruhr
(Vergrößerung
bitte "Klicken")

Glaskörperuhr
(Vergrößerung
bitte "Klicken"

Glaskörperuhr
(Vergrößerung
bitte "Klicken")
|

Uhrenvisionen
Gibt
es noch wirklich neue Uhrensysteme, die sich von allen anderen Systemen
unterscheiden? Oder ist schon alles Machbare erfunden und realisiert
worden?
Ja, es gibt noch vollkommen neue Uhren, ich stelle Sie Ihnen im
Folgenden gerne vor:
1.
Fadenkreuzuhr DE20200833U
Endlich
mal eine Uhr, die anders ist, als alle anderen, sozusagen die Zeit
in quadratischer Darstellung, etwas für Mathematiker, Schachspieler
oder Querdenker.
Wie
liest man die Zeit auf dieser Uhr ab?
Die Stunden am oberen Rand von links nach rechts oder am unteren
Rand von rechts
nach links mit Hilfe des Stundenzeigers, der sich linear am unteren
Ende des Zifferblattes immer im Wechsel von links nach rechts und
dann wieder von rechts nach links bewegt.
Die Minuten auf der rechten Seite absteigend oder auf der linken
Seite aufsteigend mit
Hilfe des Minutenzeigers, der sich linear auf der linken Seite des
Zifferblattes auf und
ab bewegt, immer im Wechsel. Jeweils um 6:00 Uhr, um 12:00 Uhr,
um 18:00 Uhr und
um 24:00 Uhr ergibt sich im Mittelpunkt der Uhr ein Fadenkreuz,
daher der Name Fadenkreuzuhr. Jede volle Stunde ist auch erkennbar
an der mittigen Trennung des
Zifferblattes in die obere und untere Hälfte. Jede halbe Stunde
an der Stellung des
Minutenzeigers am oberen oder unteren Ende des Zifferblattes.
Im Laufe eines Tages werden auf dieser Uhr jeweils 4 unterschiedliche
Rechtecke sichtbar, die sich immer wieder im Zeitablauf verschieben
und genau das macht den Reiz dieser Uhr aus, das ist das Neuartige
an dieser faszinierenden Uhr.
Nach einer Eingewöhnungsphase kann man allein aufgrund der
Anordnung der Rechtecke zueinander die Uhrzeit ablesen, wie wir
das auch bei rotierenden Zwei-Zeigeruhren können.
Wie
kann man diese Uhr bauen?
Es bietet sich an, diese Uhr als Wanduhr oder als Tischuhr zu bauen.
Man benötigt ein
oder zwei Synchronmotoren mit der entsprechenden Übersetzung.
Die Zeiger werden auf Zahnriemen oder Ketten befestigt und mit Kontakten
versehen, die jeweils am Ende des Zifferblattes wieder auf Kontakte
stoßen und so die Laufrichtung des Synchronmotors umkehren,
jede Stunde kehrt sich also die Laufrichtung des Minutenzeigers
um und alle 6 Stunden kehrt sich die Laufrichtung des Stundenzeigers
um. Außerdem benötigt man Zahnräder, ein Gehäuse,
ein Zifferblatt, ein Uhrglas, eine
entsprechende Stromquelle, das wäre es auch schon im Großen
und Ganzen.
Die Uhr sollte schon mindestens 30 X 30 cm messen oder größer
sein, um alles unterzubringen. Man könnte sie zwar auch als
Armbanduhr in mechanischer Ausführung
bauen, aber hierbei ist die Laufumkehrung der Zeiger als auch die
Genauigkeit der Uhr
und die erforderliche mechanische Energie weitaus aufwendiger zu
realisieren, und bleibt damit auch aufgrund der wenigen zu erwartenden
potentiellen Käufer sowie extrem hoher Entwicklungskosten leider
utopisch.
Worin
besteht der Reiz dieser Uhr?
Auch wenn die Fadenkreuzuhr sehr interessant anzuschauen ist, so
ist sie doch der
gängigen analogen Uhrenanzeige unterlegen, da sie weitaus mehr
Energie benötigt,
wegen der linearen Zeigerbewegung und weil man anstelle auf 12 analoge
Zeitanzeige-
Indizes bei der Fadenkreuzuhr auf 28 Zeitanzeigeindizes schauen
muss zur Zeitablesung. (Für Stunden- und Minutenanzeige).
Daher ist auch der vorhandene Platz für die Stunden- und Minutenziffern
geringer,
als bei der analogen 12 Stunden-Anzeige, schließlich erscheinen
die Ziffern kleiner, als bei einer vergleichbaren analogen Uhr.
Die Fadenkreuzuhr ist halt eine außergewöhnliche Uhr,
da kann man solche Nachteile schon mal in Kauf nehmen.
2. Doppelzylinderuhr DE20207893U
Die
Doppelzylinderuhr hat ein sehr klassisches Aussehen, wurde aber
in dieser Form
niemals gebaut.
Kurzbeschreibung:
Zwei getrennte Zylinder mit helixförmig aufgedruckten Ziffern
rotieren jeweils um eine
Markierungslinie und ersetzen dadurch Stunden- und Minutenzeiger.
(Die Zeit wird quasi von unten nach oben geschraubt). Der linke
Ziffernzylinder ist mit Stundenziffern versehen, die von links unten
nach rechts oben aufsteigen. Der rechte Ziffernzylinder ist mit
Minutenziffern versehen, die ebenfalls von links unten nach rechts
oben aufsteigen. Vor jeden Zylinder wird jeweils mittig ein feiner
Markierungsdraht gespannt, mit dessen Hilfe die Zeit abgelesen werden
kann, links die Stunden, rechts die Minuten.
Wie
wird diese Uhr gebaut?
Man sollte Sie als Tischuhr ausführen. Dazu benötigt man
auf jeden Fall ein kräftiges
Federzugwerk, da die beiden Zylinder ein größeres Gewicht
aufweisen, als wesentlich
leichtere Zeiger. Das Zeigerwerk eines Uhrwerks muss modifiziert
werden, d.h. das
Minutenrad kommt auf die gegenüberliegende Seite. Die Größe
der 3 Zahnräder dieses
Zeigerwerks bestimmen den Achsabstand der beiden Zylinder. Im Prinzip
werden die
Zeigerwellen, die bei normalen Uhren die Zeiger tragen, einfach
stark verlängert und
gelagert, und außerdem durch leichte Hohlzylinder aus Blech
ergänzt.
Es empfiehlt sich, Zahnräder eines großen Zeigerwerks
zu verwenden, wie zum
Beispiel bei großen Comtoise-Zeigerwerken üblich. Damit
lässt sich ohne weiteres
ein Zylinderdurchmesser von etwa 70 mm erzielen. Am Besten eignet
sich ein starkes Federzugwerk mit rückseitigem Aufzug, dann
kann man die Uhr leicht von Ihrer Unterseite verstellen durch Verdrehen
des Minutenzylinders per Stellwelle. Am Einfachsten wäre eine
Ausführung mit Unruhegangregler, denkbar wäre aber auch
eine Ausführung mit Pendel-Gangregler, hierbei muss man jedoch
ein Zahnrad in 90 Grad Stellung oder ein Kegelzahnrad einfügen,
damit die Zylinder nicht einfach horizontal positioniert sind, sondern
in vertikaler Position erscheinen. Als Pendeluhr sollte man die
Uhr entweder als Wanduhr oder als Standuhr ausführen, wegen
der größeren Dimensionen.
Worin
besteht der Reiz dieser Uhr?
Die Zeit wird bei dieser Doppelzylinderuhr in ihrem Ablauf als Anstieg
dargestellt, was
recht ansprechend aussieht, außerdem kann man das komplette
Uhrwerk als auch die
Zylinder mit einer Glaskuppel bauen, so daß die ganze Technik
dieser Uhr zu bestaunen
ist. Für Liebhaber skeletierter Uhren eine sehr schöne
Version einer klassischen mechanischen Uhr. Theoretisch könnte
man diese Uhr auch als Synchronuhr bauen, was
aber optisch keineswegs so reizvoll ist.
3. Zahnriemenuhr DE20206965U
Die
Zahnriemenuhr hat ein streng geordnetes, übersichtliches, schlichtes
und
funktionelles Design.
Kurzbeschreibung:
Getrennte Stunden- und Minutenzeiger sind jeweils auf einem Zahnriemen
befestigt und
bewegen sich endlos am Rand des Zifferblattes linear voran. Jeder
Zahnriemen ist mit
jeweils 3 kurzen Zeigern versehen, wovon immer nur einer auf der
oberen Seite zu sehen
ist, damit sich dieses Endlosband-Prinzip verwirklichen läßt.
Wie
wird die Uhrzeit abgelesen?
Die Stunden werden links abgelesen mit Hilfe des Stunden-Kurzzeigers,
der sich an den
aufsteigenden Stundenziffern (Zeitstrahl) entlang bewegt. Die Minuten
werden rechts
abgelesen, auf die gleiche Weise. Die Zeit wird in etwa wie bei
einem Thermometer
abgelesen.
Wie
wird diese Uhr gebaut?
Diese Uhr sollte als Tischuhr oder Wanduhr gebaut werden, mit Hilfe
von einem oder
zweier Synchronmotoren, die die Endloszahnriemen antreiben, auf
denen die drei
Uhrzeiger befestigt sind. Am Einfachsten ist es, Stunden und Minuten
unabhängig
voneinander zu betreiben, und auch die Uhrzeit separat zu stellen,
man kann das aber
auch durch eine entsprechende Übersetzung mit nur einem einzigen
Synchronmotor
bewerkstelligen und die Uhr schließlich nur über den
Minutenzahnriemen stellen.
Worin
besteht der Reiz dieser Uhr?
Diese Uhr wirkt eher wie ein kleines Bauwerk, verfügt sozusagen
über ein architektonisches Design und ist sehr zurückhaltend
konzipiert. Sie ist für Freunde von außergewöhnlichen
Zeitmessern entworfen worden.
4.
Glaskörperuhr
Diese
Uhr zeichnet sich durch ein besonders ansprechendes Design aus,
sie besteht
nämlich fast ausschließlich aus einem riesigen Plexiglaskörper,
an welches ein
Quarzuhrwerk angeflanscht ist. Die 12 Stunden-Indizes halten das
obere und untere
Uhrglas quasi zusammen und als Abschluss dient ein runder Plexiglasring.
Die Stundenindizes bestehen aus Aluminium-Quadern und besitzen in
der Mitte eine Nut,
die vom Minutenzeiger durchschritten wird. Dieses Design bietet
eine sehr dreidimensionale Sichtweise auf die Uhrzeiger an.
Die Glaskörperuhr sieht sehr filigran und schlank aus und besitzt
sehr symmetrische Proportionen. Sie läßt sich sowohl
als Tischuhr als auch als Wanduhr ohne besonders
grossen Aufwand anfertigen.
|